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Wir sanieren unsere historische Synagoge

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Die Carlebach-Synagoge: Projekt aller Lübecker


Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck
Nr.40 / 2008 - 2013
Resolution: Sanierung der Synagoge für lebendiges jüdisches Leben in Lübeck
Beschluss:
80 Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und 71 Jahre nach Deportation und Ermordung der Lübeckerinnen und Lübecker jüdischen Glaubens empfinden wir das Wiederaufblühen jüdischen Lebens in unserer Stadt als Glücksmoment der Geschichte.

Die heutige Generation politisch Verantwortlicher in den Gremien der Hansestadt Lübeck spürt die Verpflichtung, jüdisches Leben in Lübeck zu erhalten, zu achten und die Wünsche der Jüdischen Gemeinde zu respektieren.

Vor diesem Hintergrund unterstützen wir die Entscheidung der Jüdischen Gemeinde, die Funktionsfähigkeit der Synagoge für ein lebendiges Gemeindeleben für die Zukunft sicherzustellen und jetzt die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten vornehmen zu wollen. Die Entscheidung hierüber trifft die Jüdische Gemeinde und niemand sonst.

Die Hansestadt Lübeck steht im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützend zur Seite. Die Übernahme der Schirmherrschaft für die Sanierung der Synagoge durch den Bürgermeister wird von der Lübecker Bürgerschaft befürwortet, und sie unterstützt die Arbeit des Beirats zur Bewahrung der großen Tradition jüdischen Lebens in unserer Stadt.

Abstimmungsergebnis: Einstimmige Annahme bei
Ja-Stimmen: 53; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 0



Pressemitteilung 10.11.2016


Bettina Hagedorn
Mitglied des Deutschen Bundestages:

Durchbruch für die Sanierung der Lübecker Synagoge: Haushaltsausschuss bewilligt 2,5 Mio. Euro Fördermittel für 2017

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Bereinigungssitzung Fördermittel des Bundes in Höhe von 2,5 Mio. Euro für die Sanierung der Lübecker Synagoge beschlossen. Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein und stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundesfraktion, ist glücklich über diesen Erfolg für die jüdische Gemeinde in Lübeck und für die Region:

"Mit diesem kräftigen Bundeszuschuss von 2,5 Mio. Euro legt der Bund ein klares Bekenntnis für die zukunftsweisende Sanierung der Lübecker Synagoge ab, die als eine der ganz wenigen in Deutschland - und sogar als einzige in ganz Schleswig-Holstein - trotz der Zerstörungen der Nazizeit fast vollständig erhalten geblieben ist. Als meine ehemalige SPD-Bundestagskollegin und damalige Haushaltsausschussvorsitzende Petra Merkel aus Berlin 2013 die Lübecker Synagoge besuchte, war das der ,Startschuss' für einen erstmaligen Förderzuschuss des Haushaltsausschusses aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm von damals 300.000 Euro. Weitere Denkmalschutzmittel in Höhe von 280.000 Euro haben die Haushälter 2015 bewilligt, dazu kamen noch einmal 300.000 Euro Bundesmittel aus dem Fördertopf für Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung 2013/2014.

Mit dem Abbruch der Bauarbeiten an der Synagoge im Mai 2016 und den Turbulenzen bei der erforderlichen 50-prozentigen Kofinanzierung durch Stiftungen, Stadt und Land fehlten dem Haushaltsausschuss im Frühsommer noch die Voraussetzungen, um die Sanierung der Synagoge in Lübeck bis zum Abschluss weiterfördern zu können. Dank des maßgeblichen Engagements der Landesregierung, der Stadt und aller Beteiligter fiel dann im Oktober die wichtige Entscheidung zur Fortsetzung der Arbeiten vor dem nahenden Winter. Ich bin unglaublich glücklich, dass für den Haushaltsausschuss damit jetzt die Voraussetzungen geschaffen sind, um weitere 2,5 Mio. Euro für 2017 zu bewilligen - denn es ist höchste Zeit, dass es nun endlich wieder gute Nachrichten für die jüdische Gemeinde in Lübeck gibt! Ich gratuliere den inzwischen wieder 800 jüdischen Gemeindemitgliedern und allen Unterstützern zum Durchbruch für dieses wichtige Projekt, denn ihr ,langer Atem' und ihr unermüdliches Eintreten hat nun endlich zum abschließenden Erfolg geführt. Der erfolgreiche Abschluss der Sanierungsarbeiten mit der Wiedernutzung zentraler Räumlichkeiten durch die Gemeinde rückt jetzt - vor allem dank des unbeirrten Engagements der Landesregierung - in greifbare Nähe!"




Medien-Information 10.11.2016.


Kulturministerin Spoorendonk erfreut über Bundeszuschüsse
für Gottorfer Museumsinsel und Lübecker Synagoge

KIEL. Kulturministerin Anke Spoorendonk hat sich hocherfreut über Entscheidungen des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages für Sanierungsprojekte in Schleswig-Holstein gezeigt. Das Gremium hat heute (10. November) 15,6 Millionen Euro für die Erweiterung von Schloss Gottorf sowie 2,5 Millionen Euro für die Sanierung der Lübecker Synagoge freigegeben. „Ich freue mich sehr über diese Entscheidungen des Haushaltsausschusses. Damit wird nun - vorzeitiger als bisher gedacht - ein moderner Anbau für Schloss Gottorf ermöglicht. Der Bund hilft dabei mit, dass wir unsere Landesmuseen in Schleswig moderner sowie barrierefreier und damit attraktiver für die Besucherinnen und Besucher gestalten können.“ Spoorendonk bedankte sich ausdrücklich bei den Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn und Norbert Brackmann für ihren großen Einsatz in dieser Sache. Insgesamt kostet die Gottorfer Erweiterung, die Teil des Masterplans ist und unter anderem die Aufenthaltsqualität auf der Schlossinsel erhöht, 31,2 Millionen Euro. Das Land steuert ebenfalls 15,6 Millionen Euro bei. Der Bau ist von 2018 bis 2020 geplant.

Das erfolgreiche Einwerben eines erneuten Bundeszuschusses für die Sanierung der historischen Synagoge in Lübeck sei ebenfalls in einer konzertierten Aktion der schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten geschehen, so die Ministerin weiter. Mit dem in 2017 eingeplanten Landeszuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro könnten nun die Arbeiten in Lübeck wieder forciert werden. Sie hoffe, dass noch weitere Mittel von Stiftungen dazu kämen, damit die jüdische Gemeinde ihr Gotteshaus so schnell wie möglich wieder nutzen könne, sagte Spoorendonk.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer
Ministerium für Justiz, Kultur und Europa,
Kiel



Zeitreise: die Ur-Synagoge um 1904, als ihre Gemeinde sich noch wohlhabend und sicherfühlend darstellen ließ

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Verantwortung für Textinhalte - Gemeindevorstand.
Fotos zum Thema Synagogesanierung - Tomas Schröder-Berkentien Architekten,
Restaurierungsatelier Eva-M. Ziegler, "butt restaurierungen", Lübecker Nachrichten, Katrin Rissmann (Wochenspiegel).
Andere Fotos sind Eigentum der Gemeinde.


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